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Porsche "nur" mit LMP2-Bestzeit

24. August 2008 - 10:14 Uhr

Gegen die Audi R10 konnte die Porsche-Meute im Qualifying in Mosport wenig ausrichten - zumindest Romain Dumas kam nah an die Spitzenzeiten heran

Romain Dumas
Nur Romain Dumas konnte seinen Porsche vor den Acura-Autos platzieren
© Porsche

(Motorsport-Total.com) - Romain Dumas (Frankreich) fuhr beim Zeittraining zum 8. Lauf der American Le Mans Series (ALMS) auf dem Mosport International Raceway in Kanada die schnellste Zeit der LMP2-Klasse. Dumas, der die Meisterschaft zusammen mit seinem Teamkollegen Timo Bernhard (Dittweiler) im Porsche RS Spyder des Teams Penske Racing anführt, verbesserte seine Bestzeit aus dem Vorjahr um 1,6 Sekunden. Damit gehen Dumas/Bernhard direkt hinter den beiden Audi R10 aus der zweiten Startreihe ins Rennen.

"Schneller ging es nicht. Die Runde war wirklich optimal", freute sich Dumas über seine 16. Klassenbestzeit in der ALMS. "Ein Großteil der Zeitverbesserung geht auf das Konto unseres neuen DFI-Motors mit Benzindirekteinspritzung. Aber auch beim Setup des Autos haben wir uns gegenüber 2007 stark verbessert. Obwohl ich fast drei Zehntel schneller war als der beste Acura, wird es im Rennen sicher sehr eng werden."

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Im zweiten von Penske Racing eingesetzten RS Spyder mit der Startnummer 6 belegte Sascha Maassen (Aachen) den sechsten Platz seiner Klasse. Dahinter landeten Marino Franchitti (Großbritannien) und Chris Dyson (USA) in den RS Spyder des von Porsche unterstützten US-Privatteams Dyson Racing.

"Wir haben gegen Ende des Qualifyings noch einmal eine Veränderung am Auto vorgenommen, die sich ausgezahlt hat", sagte Sascha Maassen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das Auto für das Rennen noch ein wenig schneller machen können."

In der Klasse GT2 für modifizierte Seriensportwagen erzielte Dirk Werner (Kissenbrück) im GT3 RSR von Farnbacher Loles Racing die zweitschnellste Zeit. Wolf Henzler (Nürtingen) fuhr im Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports mit nur 33 Hundertstelsekunden Rückstand auf Platz vier. Fünfter wurde Patrick Pilet im zweiten Flying Lizard-Porsche. "Mit Startplatz zwei bin ich sehr zufrieden. Viel mehr war heute nicht möglich", sagte Dirk Werner, der das Rennen zusammen Pierre Kaffer (Burgbrohl) bestreiten wird.

"Ich erwarte morgen ein sehr spannendes Rennen auf dieser fahrerisch äußerst anspruchsvollen Strecke. Die Qualifying-Runde von Romain war eine grandiose Leistung", sagte Uwe Brettel, Leiter Porsche-Kundensport. "Auch in der GT2-Klasse könnte es enger kaum zugehen. Der Ausgang des Rennens ist komplett offen."

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