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Speedway: Boom in Schweden
Nach dem Grand Prix in Målilla sind die Funktionäre überzeugt: Speedway kann in Schweden zur zweitwichtigsten Sportart avancieren
(Motorsport-Total.com) - Tobias Johansson hat hohe Ziele: Der frischgebackene schwedische Teammanager will den Speedwaysport in seiner Heimat zur Sportart Nummer zwei machen - hinter Fußball. Johansson weiß: "Noch sind wir in Sachen Zuschauerzuspruch hinter Fußball und Eishockey die Nummer drei. Ich sähe uns in zehn Jahren gern auf dem zweiten Platz. Das klingt zwar verrückt, aber ich bin ehrgeizig - und wir haben nun mal jetzt schon eine sehr gute nationale Liga."
Johansson ist weniger von den mageren Resultaten seiner Schützlinge in Målilla ermutigt. Vor allem Andreas Jonsson, letztes Jahr immerhin noch Sieger beim Saisonfinale Auf Schalke, war bei seinem Heimrennen eine herbe Enttäuschung. Vielmehr bezieht der Funktionär seine Motivation aus der Mannschafts-WM, bei der seine Truppe überraschend die Bronzemedaille holte.

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Der Teammanager, der früher selbst erfolgreicher Speedwayfahrer war und immer noch sein letztes Einsatzmotorrad behalten hat, falls er mal wieder Lust auf einen Test kriegt, baut nach dem Rücktritt von Megastar Tony Rickardsson, der inzwischen im Skandinavischen Porsche-Carrera-Cup unterwegs ist, auf die Jugend. Diese Politik setzte er beim Grand Prix von Skandinavien fort: Billy Forsberg und Thomas Jonasson waren Bahnreserve, der 25-jährige Peter Ljung war als Wildcardfahrer sogar im Hauptfeld dabei.
Neben Fredrik Lidgren, der auch erst 25 ist, hat Schweden damit ein viel versprechendes Aufgebot von Jungtalenten am Start: Forsberg ist gerade mal 20 geworden, fährt aber schon in den Ligen in England, Schweden und Polen. "Und Jonasson", verweist der Teammanager mit Seitenblick auf den Weltmeister, "hat sogar schon mal Nicki Pedersen geschlagen."










